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Oder-Neiße-Radweg

– Deutschlands östlichster Radfernweg

Termin: 13.05.-18.05.2018

Der Radfernweg besticht durch seine große Vielfalt an landschaftlichen und kulturellen Eindrücken. Zu entdecken sind urige Wälder, Hochebenen mit atemberaubenden Ausblicken, der landschaftlich reizvolle Oderbruch, Flusslandschaften in fast ursprünglicher Erscheinungsform und Gebiete mit einer Tier- und Pflanzenwelt, wie sie nur noch selten zu finden sind. Meist verläuft die Route auf bestens ausgebauten Radwegen und ruhigen Landstraßen, zum großen Teil in Flussnähe.

1.Tag Forst – Guben ca. 40km

Am Nachmittag erreichen Sie in unserem modernen Reisebus Forst, die Stadt der Rosen und Tuchmacher. Nachdem jeder sein Rad in der Hand hat durchradeln Sie den Siedlungsraum der einer riesigen Kraterlandschaft ähnelt. Die Industrie benötigte Braunkohle, die nach wie vor aus dem Tagebau zwischen nschwalde, Forst und Guben stammt. Weiter geht´s dann auf dem Dammweg bis nach Guben, der Stadt der Hut- und Tuchindustrie. Hier lohnt es sich einen kleinen Ausflug in den historischen Stadtkern auf polnischer Seite zu unternehmen. Die Nacht verbringen Sie im „Landgasthof Waldow“ in Guben.

2.Tag Guben – Frankfurt ca. 65km

Gut gestärkt am Frühstücksbuffet erwartet Sie kurz hinter Guben ein erhabener Anblick: in Ratzdorf, mündet die Neiße in die Oder. Denn hier haben die Zisterzienermönche in Neuzelle ein Kloster errichtet. Hier legen Sie einen Stopp zur Mittagspause inklusive Bierverkostung ein.

Eisenhüttenstadt ist mit ihrer Eisen- und Stahlproduktion eine wichtige Industriestadt. Lassen Sie sich davon aber nicht täuschen, denn Sie finden hier ebenso ein ausgewogenes Verhältnis von Industrie und Natur. So fallen die großzügigen Frei- und Grünflächen in den Wohngebieten der 50er und 60er Jahre besonders auf.

Am späten Nachmittag erreichen Sie die Universitätsstadt Frankfurt/Oder. Hier können Sie neben historischen Gebäuden den Lenné-Park bewundern. Er wurde auf mittelalterlichen Wallanlagen angelegt und begrenzt das Stadtzentrum in Richtung Westen. Am Abend beziehen Sie ihr Zimmer im Hotel „ Zur alten Oder“.

3.Tag Frankfurt- Küstrin ca. 35km

Nach dem Frühstück brechen Sie auf zur Stadtführung in Frankfurt. Anschließend steigen Sie wieder auf Ihr Rad und durchqueren die Ziltendorfer Niederung, wo im Sommer 1997 wegen des großen Hochwassers der Deich brach und Siedlungen und Landwirtschaftsflächen überflutet wurden. Die Niederung entlang der Oder besticht durch ihre herbe Schönheit, die auch schon Fontane zu schätzen wußte. Noch heute sind die Spuren der Besiedlung durch Friedrich den Großen deutlich erkennbar. In der flachen Bruchlandschaft und auf dem Deich wird das Fahrradfahren zu einem unvergesslichen Erlebnis. Beenden werden Sie diesen Abschnitt in Küstrin, wo Sie sich bereits im Oderbruch befinden.

4.Tag Küstrin –Kloster Zehden ca. 60km

Die heutige Etappe führt Sie weiter auf oder entlang des Oderdammes. Der Radweg führt Sie ins Oderbruch, eine vom Mensch geschaffene Landschaft. Vor über 250 Jahren wurde er trockengelegt und besiedelt. Typisch für diese Region ist die besonders gut gedeihende Flora und Fauna (Störche, Kormorane, Reiher und Adonisröschen findet man hier). Der schützende hohe Deich, der teilweise auch befahrbar ist, macht es den Tieren und Pflanzen möglich, zu gedeihen. Mit seinen alljährlichen Überflutungen ist das untere Odertal ein europäisch bedeutendes Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet seltener und gefährdeter Vogelarten. Am Abend erreichen Sie Zehden und verbringen die Nacht im „Kloster Zehden“.

5.Tag Kloster Zehden – Mescherin ca. 70km

Die Stadt Cedynia (Zehden) liegt inmitten des Zehdener Landschaftsparks, in malerischer Lage der abwechslungsreichen Moränenlandschaft, die zum Radfahren und Naturbeobachtungen einlädt. Der Landschaftspark grenzt direkt an den Deutsch-polnischen Europa Nationalpark Unteres Odertal. Hier erradeln Sie die Natur an beiden Seiten der Oder entlang der Flussaue.

Der heutige Abschnitt führt Sie weiter durch das schöne Untere Odertal. Dieses Gebiet wurde vor 15000 Jahren in der Weichselzeit durch gewaltige Eismassen geschaffen. Sie fahren weiter durch die Ortschaften Gartz, Mescherin (letzter Ort an der Oder auf deutscher Seite) und Schönfeld. Hier werden die Räder verladen und Sie fahren mit dem Bus zur Übernachtung nach Stettin.

6.Tag

Der schwimmende Garten im Norden Polens, umgeben von einzigartigen Waldgebieten erwartet Sie heute. Stettin ist eine der ältesten und größten Städte Polens. Die Stettiner Geschichte ist fast 1850 Jahre alt. In dem ehemaligen herzöglichen Hof befinden sich Stadtperlen wie: Das Schloss der Pommerschen Herzöge, Das Hafen-und Königstor, Die St. Jakobikathedrale, die Hakenterasse und vieles, vieles mehr. Gemeinsam mit einem Reiseleiter erkunden Sie die Stadt.

Anschließend treten Sie die Heimreise an.

Ihr Urlaubshotel:

-1x Ü/HP „Hotel Waldow“ in Guben

-1x Ü/HP Hotel „Zur Alten Oder“ in Frankfurt

-1x Ü/HP Hotel „Bastion“ in Küstrin (PL)

-1x Ü/HP Hotel „Kloster Zehden“ in Zehden (PL)

-1x Ü/HP Hotel „Panorama“ in Stettin (PL)

Leistungen:

- Fahrt im modernen Reisebus

- Fahrradtransport

- 5x Übernachtung/Halbpension

- Radreiseleitung vom 1.-5. Tag

- Stadtführung Frankfurt

Preis: 525,00€ p.P/DZ

570,00€ p.P./EZ

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